
„Die Kosten für die geplante Umbenennung des Erfurter Flughafens sind viel geringer als von der Flughafengesellschaft angegeben“. Zu diesem Ergebnis kommt Jennifer Schubert, verkehrspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion.
„Der Großteil der bis zu 200 000 Euro für die Umbenennung soll in Marketingaktionen fließen. Angesichts der Reduktion der Marketingaufwendungen um eben diesen Betrag im vergangenen Jahr, lässt dies aufhorchen“, bemerkt die Landtagsabgeordnete. Natürlich sei Marketing notwendig, doch genauso notwendig sei Klarheit und Wahrheit. Gerade in der Erfurter Flughafen GmbH müsse man besonders sensibel sein. „Minister Carius muss genau hinsehen, was ihm von diesem faktischen Landesunternehmen vorgelegt wird, sonst sieht es schnell so aus, als ob dem Steuerzahler mit der Umbenennung nur vermeintliche Kostenreduzierungen unter einem anderen, populäreren Mäntelchen wieder untergejubelt werden sollen“, schließt Schubert.