Lücke im Angebot der Öffentlich-Rechtlichen schließen

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Den aktuellen Vorschlag, einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender speziell für Jugendliche zu schaffen, begrüßt Carsten Meyer, medienpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen, ausdrücklich. „Die MDR-Intendantin Professor Karola Wille stellt sich mit ihrem Vorschlag den Herausforderungen der Zeit. Denn für ein junges Publikum ab 13 bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk momentan keine umfassende Alternative zu privaten Anbietern. Es ist aber gerade der Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen, ein inhaltlich qualitatives Angebot für alle Bevölkerungsgruppen bereitzustellen“, so der Medienexperte Meyer. Zudem unterstreicht Meyer, dass eine neue Angebotsstruktur eine Zukunftsinvestition in doppelter Hinsicht wäre. Zum einen könne damit ein nachhaltiger Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen geleistet werden. Zum anderen gelte es, Jugendliche als BeitragszahlerInnen von Morgen wahrzunehmen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. „Dies bedeutet vor allem, die klassischen medialen Grenzen, die weiterhin den öffentlich-rechtlichen Rundfunk dominieren, zu hinterfragen. Denn das mediale Konsumverhalten vieler Jugendlicher ist komplex und nicht auf ein Medium konzentriert. Soll ein öffentlich-rechtliches Jugend-Angebot erfolgreich sein, muss es daher trimedial strukturiert werden. Die Zukunft liegt in der kreativen Vernetzung von Radio, Fernsehen und Internet“, so Meyer abschließend.